Tottenham hat die Verpflichtung von Newcastles Mittelfeldspieler Sandro Tonali perfekt gemacht – für eine vereinsinterne Rekordablöse, die auf bis zu 100 Millionen Pfund steigen kann. Der Deal wirkt umso bemerkenswerter, als der Londoner Klub in der vergangenen Saison nur Platz 17 belegte und den Abstieg aus der Premier League um lediglich zwei Punkte vermied.
Doch die Spurs gehen den Transfermarkt mit großer Entschlossenheit an. Neben dem 26-jährigen Italiener, für den die Entscheidung eine klare Sache war – "Es hieß, es gebe vier oder fünf Klubs – es gab nur einen", räumte Tonali ein –, verstärkt sich die Mannschaft von Roberto De Zerbi auch mit Matheus Fernandes und weiteren teuren Neuzugängen.

Ausgaben in dieser Größenordnung ermöglicht das neue Stadion von Tottenham: Die kommerziellen Einnahmen stiegen auf 277 Millionen Pfund – ein Spielraum, der dem Klub Manöver erlaubt, ohne gegen die SCR-Regeln zu verstoßen. Und während sich Tonali mit einem emotionalen Abschiedspost bei Newcastle bedankte, wo er den Carabao Cup gewann, richtet sich sein Fokus nun voll auf London.
GesponsertDie Frage ist, ob diese astronomische Investition ein Team in der Krise zurück in die Spitze führen kann – oder ob der Rekordpreis zu einer Last wird, die der Spieler nicht tragen kann.




