Lando Norris und McLaren haben in den vergangenen Wochen deutlich an Boden verloren. Nach drei Pole-Positions in vier Rennen und zwei Siegen in Budapest, Zandvoort, Monza und Madrid verließen sie sowohl Baku als auch Sepang ohne Podestplatz. Die Geradeausgeschwindigkeit ist zur größten Schwäche des MCL40 geworden: Das Auto verliert beim Beschleunigen und tut sich schwer, seine Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Norris sagte, das auf den Geraden verlorene Tempo habe ihn in den letzten beiden Qualifyings um zwei oder drei Plätze zurückgeworfen, mit entscheidender Wirkung auf seine Rennergebnisse. In Sepang hatten die direkten Konkurrenten Red Bull, Mercedes und Ferrari einen klaren technischen Vorteil. „Wir müssen es besser machen“, räumte der Brite ein.

McLarens Techniker arbeiten nun daran herauszufinden, ob das Problem in der Beschaffenheit des Asphalts in Sepang oder im Chassis und in der Luftverteilung am Auto liegt. Norris betonte, dass die Geradeausgeschwindigkeit auf dem Marina Bay Street Circuit, dem Schauplatz des Großen Preises von Singapur, weniger Gewicht habe, sagte aber, die Ingenieure hätten noch ernsthafte Arbeit vor sich, um das volle Potenzial des Autos abzurufen. Der Brite, der 2024 in Singapur Pole und Sieg holte und dort 2023 und 2025 auf dem Podium stand, bezeichnete sich als „hoffnungsvoll“. McLaren liegt mit 316 Punkten auf Platz drei der Konstrukteurswertung, nur 18 Zähler vor dem viertplatzierten Red Bull, was die restlichen Rennen der Saison umso spannender macht.
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