Charles Leclerc hat den offiziellen Medientag am Donnerstag beim Großen Preis von São Paulo komplett verpasst und ist erst an diesem Tag nach Brasilien geflogen. Der Ferrari-Pilot verschob seine Reise nach Interlagos, um bei der Geburt seines ersten Kindes dabei sein zu können: Mit seiner Frau Alexandra bekam er eine Tochter namens Bianca. Das Fernbleiben von den im Sportlichen Reglement der FIA festgelegten Medienterminen wird normalerweise mit einer Geldstrafe geahndet, doch der Fahrer der Scuderia erhielt eine offizielle Ausnahmegenehmigung. "Charles ist heute nach der Geburt seiner Tochter von den Medienterminen in São Paulo befreit. Ab morgen früh wird er wieder regulär auf der Strecke aktiv sein", teilte Ferrari in einer Stellungnahme mit. Dino Beganovic, Rookie der Ferrari Driver Academy, sollte im ersten Training ohnehin im Rahmen der vorgeschriebenen Rookie-Einsätze das Auto übernehmen. Die Familie ging vor. Nach seiner Kollision mit Lewis Hamilton und einem vierten Platz beim Großen Preis von Mexiko-Stadt liegt Leclerc als Fünfter der Fahrerwertung weiter im Kampf um Rang zwei.
Leclerc fehlt beim Medientag in São Paulo nach Geburt seiner Tochter




