Ein Zwischenfall zwischen den beiden Ferrari-Fahrern beim Großen Preis von Italien hat einen ernsten Riss im Team aufgetan. In der ersten Runde schickte ein aggressives Manöver in der ersten Kurve Lewis Hamilton ins Kiesbett und kostete ihn mehrere Positionen. Charles Leclerc argumentierte, sein Teamkollege sei im Zweikampf zu weit gegangen. Der Brite wies den Vorwurf entschieden zurück.

Harter Angriff in der ersten Kurve: Ferrari-Duell sorgt für Spannungen im Team

"Ich war in Kurve 2 vorne. Ich habe am Scheitelpunkt bereits geführt. Von einem 'wir' kann da keine Rede sein", beteuerte Hamilton nach dem Rennen. Auch Carlos Sainz, der vor seinem Wechsel zu Williams für Ferrari gefahren war, meldete sich zu dem Streit zu Wort. Der Spanier, den Hamilton 2025 beim italienischen Team ersetzte, sagte, dass man sich im Laufe einer Saison zwei- oder dreimal mit Leclerc überwerfe, sei nichts Außergewöhnliches. Solche Vorfälle seien unvermeidlich, wenn zwei Fahrer um große Preise kämpfen, so Sainz. In Monza, wo Ferrari vor den eigenen Fans fährt, wiege die Verantwortung aber deutlich schwerer – zwei rote Autos vor diesem Publikum ineinanderzufahren, verstoße gegen eine der ungeschriebenen Regeln des Motorsports.

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