Das kriminelle Syndikat von Grigor Sargsyan manipulierte mindestens 375 Spiele und zog mehr als 1500 Komplizen mit hinein. Einer von denen, die in dem Netzwerk hängen blieben, war Samuel Bensoussan, ein 34 Jahre alter Franzose, der seine ursprüngliche Sperre von einem Jahr und 11 Monaten nicht akzeptieren wollte und vor das höchste Sportgericht zog, den Internationalen Sportgerichtshof CAS. Er argumentierte, Mick Lescure, der bereits lebenslang gesperrt ist, habe ihn zu Unrecht beschuldigt. Das Wagnis ging nach hinten los. Die International Tennis Integrity Agency, die Anti-Korruptionsbehörde des Tennissports, legte ihrerseits Berufung ein und forderte eine Verlängerung der Sperre auf sechs Jahre. Die Strafe wurde tatsächlich erhöht, nur nicht ganz so weit: Der CAS wies Bensoussans Argumente vollständig zurück und verlängerte seine Sperre wegen Spielmanipulation auf drei Jahre. Für den ehemaligen Spieler, der sich inzwischen als Trainer durchschlägt, ist der Weg zurück auf den Platz damit noch weiter in die Ferne gerückt.

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