1:21,786 – die Zeit, die in Monza alles entschied, wo Alpines französischer Fahrer Pierre Gasly die erste Pole-Position seiner Karriere holte und George Russell um nur 0,060 Sekunden hinter sich ließ. Das Ergebnis lief allen Erwartungen vor der Session zuwider. Mercedes hatte das freie Training dominiert, und Max Verstappen galt als Favorit auf die Bestzeit, doch das Qualifying erzählte eine andere Geschichte. Die McLaren-Piloten klagten über Bremsprobleme, während der Red-Bull-Mann sein Auto als unfahrbar bezeichnete und sich mit Rang sechs begnügen musste. Russell lag vorn, bis die letzte Runde alles veränderte. Stille. Dann setzte der Franzose die schnellste Zeit, und danach machte er keinen Hehl daraus, was das für ihn bedeutet: „Ich bin so glücklich.“

Pierre Gasly erobert in Monza seine erste Pole-Position

Viele Beobachter hatten angenommen, Alpine sei nicht in der Lage, mit den Spitzenteams zu kämpfen, doch sogar Gaslys Teamkollege Franco Colapinto qualifizierte sich als Achter. Für Gasly selbst wiegt der Triumph nach neun Jahren des Wartens auf diese Chance besonders schwer. Monza ist außerdem die Strecke, auf der er seinen einzigen Karrieresieg feierte, und morgen startet er im Rennen von der Innenseite der ersten Reihe.

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