„Du kannst den Ballon d'Or nicht einfach jemandem geben, nur weil er die Champions League oder die WM gewonnen hat. Wenn man ihn jemandem allein für den Gewinn der Champions League geben soll, dann gebt ihn Luis Enrique.“ Vor dem Duell gegen Málaga stellte sich José Mourinho offen gegen das Fußball-Establishment. Der Trainer von Real Madrid beharrt darauf, dass die höchste Einzelauszeichnung des Sports den absolut besten Spieler der Welt belohnen muss und nicht bloß einen Nutznießer kollektiver Titel. Pässe und Vereinswappen dürfen bei der Abstimmung keine Rolle spielen.

José Mourinho prangert Ballon-d'Or-Politik an: Wahre Größe zählt mehr als Titel

Das ausschlaggebende Kriterium müsse pure Qualität und bleibendes Vermächtnis sein. Maradona, Messi, Cristiano Ronaldo, Ronaldo und Zinedine Zidane. Wenn Spieler dieser Größenordnung abtreten, erleidet der Sport einen bleibenden Verlust. Abstimmungspolitik hinter den Kulissen dürfe niemals die überragende individuelle Klasse auf dem Platz überstrahlen.

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