Jaylen Brown, MVP der Finals 2024 und mit 304 Millionen Dollar Inhaber des höchstdotierten Vertrags der NBA-Geschichte, wurde von den Boston Celtics zu den Philadelphia 76ers abgegeben – ein Trade, mit dem kaum jemand gerechnet hatte. Brad Stevens begründete den Schritt mit Optionen und mehr Flexibilität unter dem Salary Cap. "Der Weg sah ein wenig herausfordernder aus, mit 70 Prozent unseres Caps und einem so hohen Anteil unserer Nutzung, der an zwei Spielern hing", erklärte Stevens. Im Gegenzug erhielt Boston den 36 Jahre alten Paul George, das Recht auf einen Tausch der Erstrundenpicks 2028, einen geschützten Erstrundenpick 2031 und zwei Zweitrundenpicks.

Der Deal spaltet die Liga. Stevens und Besitzer Bill Chisholm beteuern, der Trade sei nicht vom Geld getrieben gewesen, doch die Analysten gehen mit Boston hart ins Gericht. Vendetta Sports Media bewertete den Schritt mit der Note F und sprach von einer groben Fehlkalkulation, weil Georges Vertrag angesichts seiner Verletzungshistorie und seines Alters als einer der schlechtesten der Liga gilt. Philadelphia hingegen erhielt ein A+: Das Team holte einen Spieler, der in der vergangenen Saison im Schnitt 28,7 Punkte erzielte und in der MVP-Wahl auf Rang sechs landete, und zahlte dafür so gut wie nichts.

Die Lage spitzte sich weiter zu, als sich Brown öffentlich äußerte. Bostons Versuch, ihn gegen Giannis Antetokounmpo zu tauschen, machte ihn wütend, und auf Twitch keilte er gegen die Franchise zurück. "Ihr macht mich zu einem Monster", sagte Brown. Nun spielt er an der Seite von Joel Embiid, den er noch vor knapp acht Wochen öffentlich kritisiert hatte.
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Für Boston bedeutet dieser Transfer das Ende der Jays und den Beginn eines riskanten Umbaus. Für Philadelphia ist es der direkte Weg zurück ins Titelrennen und der Grundstein für ein neues Big Four.




