"Zum ersten Mal überhaupt sind alle drei Gastgeberländer vor dem Viertelfinale ausgeschieden."

Die WM 2026 war mit ihrem auf 48 Teams erweiterten Format und drei Gastgebernationen ohnehin schon ein Turnier für die Geschichtsbücher. Nun wird sie für etwas ganz anderes in Erinnerung bleiben: den "Dreifach-Fluch". Alle drei Gastgeber haben die Gruppenphase und die Runde der letzten 32 überstanden, doch das Achtelfinale erwies sich als Hürde, die keiner von ihnen nehmen konnte.

"Bei der WM 2026 ist kein Gastgeber mehr im Wettbewerb vertreten."

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Der Einbruch begann am Samstag mit der 0:3-Niederlage Kanadas. Am Sonntag war Mexiko an der Reihe. Bis dahin ohne Gegentor, unterlag das Team im legendären Azteca vor 80.000 eigenen Fans England mit 2:3. Der letzte Schlag folgte am Montag, als Belgien die USA mit 4:1 auseinandernahm.

Der historische Kontrast ist enorm. Sechs Nationen haben in der Vergangenheit den Titel im eigenen Land geholt, doch diesmal bot das Heimspiel überhaupt keinen Vorteil. Jeder der drei Gastgeber kassierte gegen Teams aus den Top Ten der FIFA-Weltrangliste mindestens drei Gegentore, und das wurde zum entscheidenden Faktor. Ob dieser Präzedenzfall Spuren bei künftigen Turnieren mit mehreren Gastgebern hinterlässt oder als bloße statistische Anomalie in die Geschichte eingeht, bleibt abzuwarten.